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Nie wieder Chemnitz – Demobericht 27.08.18

Am Sonntag zieht der Nazi-Hool-Mob durch das tiefsächsische Chemnitz, am Montag sollte die zivilgesellschaftliche Revanche erfolgen. Die Lust, zur antirassistischen Demonstration nach ehemals Karl-Marx-Stadt zu reisen, tarnt sich zunächst als Angst. Die Chorprobe des “Singeklub Leipzig” wird dennoch in eine antifaschistische Gruppenfahrt umgewandelt. Die Geschehnisse aus der Sicht von Singeklubler und BI-Mitglied Tom Rodig.

Auf der Hinfahrt noch gut lachen (“Alle Kraft dem Fünfjahrplan”) und gut singen (“Zerschlagt die faschistischen Räuberheere, setzt alle Herzen in Brand”). Die Polizei Sachsen zeigt sich im Vorfeld vorbereitet und personell ausreichend ausgestattet.

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Quelle: Bild.de

Später bröckelt die Behauptung der Polizei Sachsen, wie so oft, mit jedem nicht geahndeten Hitlergruß, jeder offensichtlichen Vermummung. Wo man bei G20 in Hamburg eine Demonstration von 10.000 Menschen auflöst, offiziell wegen der Vermummungen, lässt man die Nazis hier gewähren. Ist das noch Unfähigkeit oder schon fahrlässige Realitätsverweigerung? Der größte Symbol-Skandal des Tages aber, der muss sogar den alten Kalle Marx im Grabe drehen lassen. Ein Banner mit Zitat des Dichters A. Günther hängt am Nischel und sprach “Deutsch un frei wolln mer sei” in erzgebirgischer Mundart. Größte Heldentat des Tages: Eine mitgereiste Freundin macht sich kurzerhand auf, das Banner zu entfernen. #Respect

Zu diesem Zeitpunkt war das Kräfteverhältnis allerdings noch zugunsten der Gegendemo gelagert. Eine Stunde später sah man sich jedoch doppelt- bis dreimal so vielen Hutbürgern und Nazihools gegenüber. Das Bedenklichste daran, war jedoch die gleichbleibende Präsenz und Zahl der Cops vor Ort. Lediglich eine Reihe Wannen und eine mickrige Hundertschaft sollte die am Ende ca. 5000 Pro-Chemnitzer von 1000 Gegendemonstrant*innen trennen. Mutig, Polizei Sachsen!

Als die ersten Ausbrüche aus dem Demonstrationsverbund der Rassist*innen geschahen, wurde die lächerliche Einsatzvorbereitung der Polizei in Chemnitz offenbart. Doch die Demo aufzulösen (#PolizeilicherNotstand) war offenbar unmöglich geworden. Vielleicht in Eingedenk des Versagens zur HoGeSa-Demo in Köln 2014? Die ALternative sah wenig besser aus:

Spätestens jetzt kam der dringende Wunsch auf, alsbald nach Leipzig zurückzufahren. Doch wie zum Bahnhof kommen, wo doch überall Freischaren an Nazihools zum “Zeckenklatschen” durch die Straßen zogen? Eine versprochene Polizei-Eskorte kam nicht zustande, nur eine halbe Hundertschaft war anwesend. Der Weg zum Bahnhof war von Steinwürfen, Anfeindungen und überforderten Cops geprägt. Es gab einem Wunder gleich nur 5 Verletzte.

Wo wir wieder bei G20 in HH wären: Die von der Presse als Krawallnächte, Chaostage und anderen Superlative (#brennendeAutos) bezeichneten Ereignisse, haben mir längst nicht so weiche Knie verschafft, wie jener Spießrutenlauf zum Hauptbahnhof. Alles in allem, ein totales Versagen der Polizei Sachsen, aufgrund maßloser Selbstüberschätzung, angewandter Blödheit im Planungsstab und schreiender Lernresistenz. Unsere Lust hatte sich tatsächlich als Angst enttarnt. Danke, Sachsen, für dieses Unhappy End.

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://spacecommunism/salon#1 (4.5.18, Leipzig)

Das BRIMBORIA Kollektiv lädt ein am 4. Mai dem ://spacecommunism/salon#1 beizuwohnen. Dieser Abend, der auch Vorabend zu Karl Marx‘ 200. Geburtstag ist, soll Vernissage und Diskussionsraum sein. Die Räume der galerie KUB (Kantstr. 18, Leipzig) werden zum Start der Reihe Space Communism als temporäres Labor und diskursives Forum dienen.

Doch warum Space Communism? – Seit sich die menschliche Begabung zur Naturbeherrschung im Zeitalter mit nie dagewesener Geschwindigkeit zu entfalten begonnen hat, wird eine Frage immer drängender: Wohin geht die Reise auf unserem Lieblingsplaneten? In Utopien – und öfter noch Dystopien -, hat sich der Mensch über seine Potentiale Hoffnungen und Sorgen gemacht. Wir machen uns daran, die Technologie marxistisch kritisch zu durchleuchten und die Hoffnung auf eine freie Gesellschaft nicht der High-Tech-Industrie mit ihren Gadgetfabriken und Social-Media-Monopolen in die Obhut zu geben. Denn wenn die höchste Aufgabe ist, als Menschheit in diesem gigantischem Universum sich herumzutreiben, dann muss als Grundbedingung die Befreiung der Technologie vom Kapital erfüllt sein. Darum darf Space Communism nicht nur interstellar gedacht werden – er muss auch das Streben nach planetarer Befreiung von den Zwängen des Kapitalismus umfassen.

20 Uhr * Eröffung/Vernissage
21 Uhr * Salon Gespräche
24 Uhr * Sekt für Alle zum 200. Geburtstag von Karl Marx

Die Ausstellung ist vom 4.5. bis 12.5. zu sehen.

In Kooperation mit Galerie KUB, DIE LINKE Leipzig und linXXnet, gefördert vom Student_innenRat der Universität Leipzig.

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Film: Dada’s not dead (Part 2/3)

100 Jahre Dada. Der Dokumentarfilmtrupp des BRIMBORIA Instituts ist immernoch in Zürich und sucht sich einen Wolf nach dem “Geist von Dada”. Nachdem Zürich nur als “tote Gebärmutter” von Dada in Erscheinung tritt, wagt die Crew den Sprung ins Ungewisse, dem letzten Versuch Den DADA zu finden.

Die Doku-Serie “Dada’s not dead” entstand im Rahmen des vom BRIMBORIA Institut in Kooperation mit der Rosa-Luxemburg-Stiftung realisierten Projektes “Dada’s not dead”.

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Film: Dada’s not dead (Part 1/3)

100 Jahre Dada. Der Dokumentarfilmtrupp des BRIMBORIA Institut macht sich auf nach Zürich um den “Geist von Dada” zu finden. Die Frage nach dem Sinn, dem Verlauf und dem Verbleib des Dadaismus steht im Raum und harrt ihrer Beantwortung. Aber sehen Sie selbst!

Die Doku-Serie “Dada’s not dead” entstand im Rahmen des vom BRIMBORIA Institut in Kooperation mit der Rosa-Luxemburg-Stiftung realisierten Projektes “Dada’s not dead“.

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Dadarize your darlings!

Wie Sie wissen, feiert die dadaistische Bewegung dieses Jahr ihr 100jähriges Bestehen.  Das BRIMBORIA Institut feiert mit. So veröffentlichen wir hiermit das erste Browser-Plugin des Hauses: den Dadarizer.

Sind auch Sie es leid, ständig das Adjektiv “deutsch” bei ihren Cyberspace-Ausflügen zu sehen? Der Dadarizer schafft Abhilfe und ersetzt für Sie das Wort “deutsch” kurzer Hand durch “dadaistisch”. In jedem angezeigten Text. So liefert selbst Spiegel Online für Sie nur noch “dadaistische Nachrichten”.

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Aber das ist selbstverständlich noch nicht alles. Mit der folgenden Anleitung können Sie mit wahnsinnig wenig Fachwissen einen eigenen Dadarizer erstellen. Verbannen Sie Ihnen nicht wohlgesonnene Begrifflichkeiten in die Mottenkiste der Geschichte.

Wir bringen Dada ins Internet-Zeitalter. Montieren Sie sich Ihr Netz, wie es Ihnen gefällt – mit ihrem persönlichen Dadarizer!

Montage. Demontage. Selbstsabotage! Die folgende Anleitung zeigt Ihnen, wie Sie Ihren eigenen Dadarizer in Betrieb bringen können.
Die Anleitung dient außerdem dazu, Ihnen Ihr ganz persönlich individuallisiertes Interneterlebnis zu ermöglichen. Verabschieden Sie sich von Triggerbegriffen, schlechten Nachrichten oder prominenten Namen, die sie nicht mehr lesen können.

Voraussetzungen:
a. Texteditor. Jeder Computer hat einen. Auch Ihrer!
b. Google Browser “Chrome”.
c. Diese Anleitung. Das wars!

Falls Sie diese Anleitung gern ausdrucken und verteilen möchten, empfehlen wir Ihnen unseren Faltflyer. Im selbigen Selbigen finden Sie den vollständigen Quelltext, der unten behandelt wird. Für die Tippfaulen unter Ihnen, hier finden Sie den Dadarizer als *.zip-Datei.

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Erstellen Sie einen neuen sexy Ordner an einem Ort Ihrer Wahl. Der Name ist irrelevant. Falls Ihnen gerade nichts einfällt, nennen Sie ihn “Nazikeule”.

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Öffnen Sie einen Texteditor. Zum Beispiel Notepad/Texteditor unter Windows . Auf der gelben Seite des oben verlinkten Faltflyers findet Sie die Datei: manifest.json. Tippen Sie den Text ab. Oder kopieren Sie ihn halt raus. Ist ja ein freies Land hier, nech? Die Titel in den Anführungszeichen “” hinter den Doppelpunkten im ersten Teil lassen sich beliebig ändern.

Speichern Sie die Datei unter: “Speichern unter -> Alle Dateien *.* auswählen” als manifest.json – manifest ist der Titel der Datei, .json die Dateiendung. Den Punkt nicht vergessen!

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Erstellen Sie die zweite Datei über den gleichen Weg mittels Texteditor. Sie finden ihn ebenfalls auf der gelben Seite des Faltflyers. Die gute Nachricht: Sie müssen auch bei dieser Datei nicht verstehen, was da eigentlich passiert. Tun wir auch nicht. Sie müssen nur alles abtippen. Beide Spalten!

Der spannende Bereich beginnt bei
v = v.replace(/\bdeutsch\b/g, “dadaistisch”);
This is where the magic happens. Es funktioniert genauso, wie Sie es sich gerade vorstellen: Sie bestimmen einen Begriff, in diesem Fall “deutsch”. Dieser wird durch das Skript ersetzt durch einen anderen. In diesem Fall “dadaistisch”. Die darauf folgenden Zeilen funktionieren genau gleich. Bei uns erweitert sich das Grundprinzip lediglich um Groß- und Kleinschreibung sowie Deklinationen des Adjektivs.

Hier können Sie eintragen, was Sie wollen! Sie können “Quantenmechanik” durch “Quantenfirlefanz” ersetzen lassen. Oder “Ausländer” durch “Südfrüchte”. Ganz wie Sie Ihr Internet mögen wollen!

Speichern Sie die Datei anschließend ab. content_script ist der Titel. .js die Dateierweiterung.

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Öffnen Sie Google Chrome. Gehen Sie unter “Einstellungen” auf Erweiterungen. Setzen Sie oben rechts in der Ecke das Häkchen bei “Entwicklermodus”.
Klicken Sie nun auf ”Entpackte Erweiterung laden” und wählen Sie den von Ihnen erstellten Ordner aus. Sie errinnern sich: In unserem Beispiel hier hieß er “Nazikeule”.
Das Plugin wird geladen und ist automatisch aktiviert.
Willkommen in ihrem eigenen Internet!

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Es ist wirklich total billig. Das kann jeder. Und jede. Alle. Wirklich. Selbst wir. Nach der Idee reichte eine kurze Recherche aus: Wir haben das Skript auch nur geklaut (http://goo.gl/QgZ28y). Probieren Sie es aus:

Merkel wird zu Haudegen!
Teilnehmer wird zu Teil_gabbagabba!
Krise wird zu Nacktsause!

Malen Sie sich die Welt, wie sie Ihnen gefällt. Die Erweiterung lässt sich übrigens mit Hilfe eines USB-Sticks auch schnell auf den Computern ihrer Kolleg*innen Freund*innen installieren.

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Der Dadarizer entstand im Rahmen des vom BRIMBORIA Institut in Kooperation mit der Rosa-Luxemburg-Stiftung realisierten Projektes Dada’s not dead.

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Dada’s not dead – Nachrichten vom Scheitern in Permanenz [ESSAY]

Deutschland muß untergehen!

- DER dada (1920)

Vor einhundert Jahren trat Dada an, um durch die Politisierung der Kunst Nation und Kapital abzuschaffen. Offensichtlich ohne Erfolg. Dennoch hat dieses Scheitern nicht etwa Nachfolgeprojekte verhindert, die an der gleichen Baustelle gearbeitet haben – im Gegenteil. Um nur ein paar Stationen zu nennen: Der Situationismus, der Punkrock, die Kommunikationsguerilla sowie in letzter Zeit vor allem satirische Aktionskunst arbeiteten dort weiter, wo Dada aufgehört hat. Auch sie hatten keinen Erfolg. Ein Ende dieses permanenten Scheiterns ist trotzdem nicht in Sicht. Auch wenn die bürgerliche Geschichtsschreibung wohl gerade aus Anlass des Dada-Jubiläums versuchen wird, analog zu Marxens Gesamtwerk auch dieses materialistische Projekt als historisch verfallen zu bewerten.

Das tun am liebsten jene, die sich die Kunstgeschichte als eine Geschichte aufeinanderfolgender Kunstmittel denken, ohne sie in ihren theoriehistorischen Kontext einzubetten. Gerade bei Dada erweist sich diese Strategie als völlig verfehlt. Klar kann man Dada als tot begreifen, wenn man es auf die Provokation durch Chockwirkung der Montage als zentrales Mittel setzt, die verlustigt geht, sobald sie wiederholt vors Publikum gesetzt wird. Das heißt aber nicht, dass das Gesamtprojekt gescheitert ist – also das Vorhaben, aus der Kunst heraus Nation und Kapital abzuschaffen.

Die Frage, was Dada überhaupt ist, wurde bekanntermaßen als undadaistisch abgetan.

Die Frage, wie Dada ist, also welche Mittel die Damen und Herren denn so verwendet haben, ist der gleiche Nonsens.

Die Frage, warum Dada ist, nimmt dagegen den Gegenstand ernst und offenbart, dass der eigentliche Entstehungsgrund von Dada – nochmal einmal mit Gefühl: nicht um irgendwelche beschissenen Lautgedichte zu fabrizieren, sondern um Nation und Kapital abzuschaffen – bis heute besteht. Auch wenn die Beantwortung dieser Frage den Nachfolgeprojekten überlassen wurde.

Denn auch (post)-dadaistische Nachfolgeprojekte haben Wege und Mittel gefunden, um mit Mitteln der Provokation Schockwirkungen auszulösen. Allerdings ereilte sie das gleiche Schicksal: Eine Provokation ist kein Dauerbetrieb, ihre Wiederholbarkeit bleibt aus. Die Mittel der Kommunikationsguerilla waren ein willkommener Innovationsschub im Marketingbetrieb. Die Koketterie, aus der Kunst heraus die Welt revolutionieren zu wollen, ist heute eine Standardfloskel in Förderanträgen. Und selbst rechte Bewegungen wie die „Konservativ-Subversive-Aktion“ bedienen sich am avantgardistischen Methodenkoffer.

Die Chockwirkungen der Avantgarde sind nicht nur verwirkt, sie wurden von den gesellschaftlichen Verhältnissen vollständig verschluckt und verdaut.

Und trotzdem geht es auch heute noch weiter. Künstlerisch-politische Kollektive wie The Yes Men, das Peng! Collective, die Front Deutscher Äpfel, Die Partei Die PARTEI sind nur eine Auswahl an aktuellen (post-)dadaistischen Nachfolgeprojekten.

Dada gehört in einen Kanon, aber nicht in den Kanon der bürgerlichen Kunstgeschichte. Diese hat es vollständig versäumt, Dada auch nur annähernd gerecht zu werden. Dies wird insbesondere dann deutlich, wenn versucht wird, Dada irgendwo zwischen Expressionismus und Bauhaus zu kanonisieren. Was sachlich falsch ist: Expressionismus hat mit Avantgarde nichts zu tun. Dort ging es in überhöhter Wertung um das Schaffen des „Künstler-Genies“, das sich mit seinem gesellschaftlich bedingten Sonderstatus einen angeblich besonderen Zugang zur Welt erarbeitete und diesen in Einzelwerke gießen konnte. Der bürgerliche Kunstbetrieb kam dem gerade recht und wurde durch den Expressionismus keinesfalls hinterfragt. Bei Bauhaus ging es vordergründig um das, was man mit Peter Bürger als „falsche Aufhebung“ bezeichnen könnte: um die Verkünstlichung des Alltags, um Design. Was freilich Optionen für reformistische Politik bietet, aber mit einer radikal-kritischen Infragestellung der Produktionsverhältnisse nicht unmittelbar etwas zu tun hat. Im Übrigen erkennt man daran auch eine nationalhistorische Deutungshoheit der bürgerlichen Kunstgeschichte: Dada war von Anfang an international. Deswegen ist es schlicht falsch, die Bewegung unkommentiert zwischen den deutschen Expressionismus und das deutsche Bauhaus zu platzieren.

Natürlich gehört Dada kanonisiert, aber eben nicht in diesen Kanon, sondern in den werdenden Kanon der avantgardistischen Bewegungen, zu deren Grundverständnis auch ein globales Verständnis von Kapitalprozessen gehörte. Die Situationistische Internationale organisierte sich ebenso wie Dada anhand von Städten, nicht Nationen. Punk konnte mit Nation ohnehin nicht viel anfangen. Und Projekte der Kommunikationsguerilla intervenierten zwar in einen nationalen Diskursrahmen, verstanden sich aber in den seltensten Fällen als wohlmeinend-reformistische Beiträge zu diesem. Sie waren eine Reaktion auf kapitalistische Bedingungen der Produktion von Öffentlichkeit, die durch globale Produktionsverhältnisse bedingt sind.

Alle (Post-)Avantgarde-Projekte waren dilettantisch: Sie erprobten schließlich die Kunst einer nächsten Gesellschaftsordnung. Das allein sorgt dafür, dass es nicht darum gehen kann „wer am schönsten malt etc.“, sondern anhand von spekulativen Behauptungen á la „in einer befreiten Gesellschaft ist die Distinktion von Kunst und Lebenspraxis aufgehoben“ denkbare Mittel dieser neuen Kunst erprobt werden. Sie sind damit immer ein Verweis, kein in sich geschlossenes Werk, das sich anmaßt, ahistorisch aufzutreten. Und immer mit einem Moment des Scheiterns verbunden ist, weil sie unter Bedingungen herumexperimentieren wollten, die gar nicht gegeben waren. Es müsste auch überprüft werden, ob der Versuch, von der Kunst aus die Welt zu revolutionieren jemals wirklich ernst gemeint war, oder nicht viel mehr eine Geste. Aber eben auch immer wieder ein Verweis darauf, dass das Gegebene, wie es ist, so nicht sein muss. Und das macht die Versuche subversiv.

Auch auf diese Versuche erfolgte zumeist das gleiche Spiel: Die Avantgarde erfindet neue Methoden. Diese werden vom Kapital verinnerlicht und von ihrer radikal-kritischen Intention losgelöst. Wie zum Beispiel durch das Aufsaugen avantgardistischer Methoden in der Werbeindustrie. Aber dennoch bestand für die (post-)dadaistischen Projekte kein Grund, aufzugeben: Es wurde und wird weiterhin munter herumexperimentiert. Natürlich ist Subversion immer mit einem Scheitern verbunden, aber mit einem Scheitern, das sich fortsetzt. Kein Ende der Geschichte ist in Sicht, es darf noch fröhlich weiter gescheitert werden. Die Stiftung zur Aufarbeitung der Kapitaldiktatur wird das eines Tages schon richtig deuten: als Versuch, immer wieder darauf zu behaaren, das unabänderlich Erscheinende als veränderbar zu präsentieren.

Mit diesem Beitrag plädiere ich für ein neues Verständnis der (post-)dadaistischen Avantgardeprojekte. Ich möchte vorschlagen, das Scheitern von subversiven Veranstaltungen als konstitutiv für selbige hinzunehmen und Subversion als das zu erkennen, was sie ist: als intentional-revolutionäre Handlung in einem nicht-revolutionären Zustand der Gesellschaft und damit mit nicht-revolutionärer Konsequenz – das Scheitern in Permanenz. Zu der Voraussetzung von Subversion gehört, dass ihr Erfolg ohne das Eintreten des gesellschaftlichen Zustandes, auf den sie hinausarbeitet, ohnehin nicht sichtbar ist. Also kann man den Begriff des Scheiterns auch gleich positiv wenden und behaupten: Das avantgardistische Scheitern ist kein Anzeichen von Misserfolg, sondern immer mit der Frage verbunden, warum eine Manifestation scheitert. Und das sagt mehr über die Konstitution der Gesellschaft aus, als eine werkästhetische Interpretation einzelner Werke.

Freilich muss die gehaltvolle Betrachtung von postdadaistischen Avantgardeprojekten um einzelne Erweiterungen des produktionshistorischen Entstehungskontextes dieser Bewegungen erweitert werden: der Situationismus um das Aufkommen der Kulturindustrie. Punk um die Entstehung von Pop und Subkulturen. Kommunikationsguerilla um die Etablierung von Gegenöffentlichkeit. Und doch gilt auch hier das Gleiche wie auch bei Marx: Alle historischen Nachfolgebewegungen des Dadaismus basieren auf der Weichenstellung, welche die Theorie und Praxis des Dadaismus gelegt hat. Sie ist die Basis, Versuche der revolutionären Umgestaltung der Gesellschaft durch Kunst überhaupt zu denken. Und solange eine revolutionäre Umgestaltung der Gesellschaft nicht verwirklicht ist, bleiben sie es auch.

Dieses Essay basiert auf Auszügen aus einer gleichnamigen Online-Publikation, die bei der Rosa-Luxemburg-Stiftung kürzlich erschienen ist, und entstand im Rahmen des vom BRIMBORIA Institut in Kooperation mit der Rosa-Luxemburg-Stiftung realisierten Projektes Dada’s not dead.

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Thesen über Satire als angewandten Punkrock

1.
Die Provokation ist in der Krise!
Längst von Marketingagenturen adaptiert, versucht sich heute vor allem die bürgerliche Rechte in deren Ausübung und agitiert gegen alles, was vermeintlich politisch korrekt erscheint. Linke Bewegungen haben dagegen das Mittel der Provokation fast vollständig verlernt und beschäftigen sich lieber mit hippieskem Hedonismus und sprachkritischen Zärtlichkeiten.
Wir sind die Antwort auf diese Krise!

2.
Der Hauptmangel rechter Provokation ist ihre Humorlosigkeit. Bürgerliche Rechte und Nazis sind weder sexy noch witzig. Ihr Kalkül mit vermeintlichen Tabubrüchen ist so durchschaubar wie öde, ihr Geschrei um vermeintliche Zensur erbärmlich.

3.
Satirische Provokation im Namen der Emanzipation schießt nicht nach unten. Sie schießt nach oben: Auf die gesellschaftlichen Verhältnisse und die Charaktermasken, die sie hervorbringen.
Wir blicken nach oben herab und lachen euch in Grund und Boden!

4.
Satirische Provokation heißt Angriff – und wenn sie nicht weh tut, macht man etwas nicht richtig. Satire arbeitet destruktiv, sie will den Gegenstand ihres Angriffes vernichten. Um den politischen Gegner an der richtigen Stelle anzugreifen, muss man ihn ernst nehmen! Satireproduzentinnen und -produzenten muss klar sein, wie ihr Angriffsziel tickt.

5.
Ist es Aufgabe der Satire, initiative Lösungsvorschläge zu formulieren?
NEIN! NEIN! NEIN!
Sie ist Kritik. Kritik des Bestehenden ist der Zweck, Satire das Mittel. Gegenvorschläge sollen andere bieten: Die Forderung, nur unter Bezug auf konkrete Alternativen Kritik üben zu dürfen, ist der jämmerliche Versuch, sich der Kritik nicht zu stellen.

6.
Gesellschaftliche Veränderung entsteht durch Arbeit an Widersprüchen. Jede Pointe ist eine formulierte Erkenntnis. Satirisch arbeiten heißt, Dinge zusammenzubringen, die auf den ersten Blick nicht zusammengehören. Widersprüche aushalten, sie dem Publikum hinwerfen und Widerspruch provozieren. Satirische Provokation kommuniziert nicht offensiv, dass sie satirische Provokation ist. Tut sie es, so beraubt sie sich selbst jeder Wirkung.

7.
Satirische Aktionsformate leben von guten Bildern. Bildgewalt bedeutet Öffentlichkeit, bedeutet Wirkung. Zielvorgabe ist stets, in einer Situation das beste Bild zu erzeugen. Auf internationalem Parkett lebt Satire von guten Bildern, die auch ohne Sprache zugänglich sind.

8.
Der juristische Handlungsspielraum muss für die Produktion klar sein. Interessant wird es in der Grauzone. Hier gilt es, die Grenzen der Legalität auszuloten. Wird ein Aktionsformat institutionell untersagt, ist dies als Erkenntnisgewinn zu feiern.

9.
Die Frage nach den Grenzen von Satire ist nervtötend und langweilig, aber auch ein Indikator des eigenen Erfolges. Sie kann derzeit, wenn überhaupt, von ihren Produzentinnen und Produzenten beantwortet werden: Die Grenzen unserer Satire sind die Grenzen unserer Geduld. Wenn wir nicht mehr lachen können, dann werden wir eben schreien. Bis es so weit ist, machen wir Satire.

10.
Wir rufen unserer Bewegung zu: „Macht euch bereit zum Marsch auf die Institutionen!“ – Macht und Geld sind in dieser Gesellschaft grundsätzlich zu begrüßen, denn sie bedeuten größere Bühnen.

Wir rufen vor zur Polizeisperre: „Wir sind Künstler, lasst uns durch!“. Das bürgerliche Sakrament der Kunstfreiheit ist dem Verständnis von Satire als angewandten Punkrock dienlich.

Wir rufen hoch zum Balkon des Hotel Abgrund: „Wenn ihr schon nicht zur Party runterkommt, lehnt euch wenigstens zurück und genießt die Show!“

11.
Die Satiriker haben die Welt nur verschieden persifliert,
es kommt darauf an, sie zu verändern.

 

BRIMBORIA Institut
DADA Budapest
Die Front Internationale
Front Deutscher Äpfel
Ungarische Knoblauchfront

2014

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Thesen über Satire als angewandten Punkrock – die Slideshow!

These über Satire als angewandten Punkrock: Seite 1Seite 2Seite 3 - einzeln!

Thesen über Satire als angewandten Punkrock – das JPEG!

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Thesen über Satire als angewandten Punkrock – das PDF!

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Der Text “Thesen über Satire als angewandten Punkrock” erschien zuerst in dem Buch Max Upravitelev (Hg.): Front Deutscher Äpfel – Das Buch zur Bewegung, Fruehwerk Verlag, 2014.

Front Deutscher Äpfel – Das Buch zur Bewegung (II)

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Soeben hat uns eine aktuelle Pressemitteilung zur Crowdfunding-Kampagne des Apfelfront-Buches erreicht, die wir an dieser Stelle veröffentlichen wollen:

Die Apfelfront feiert dieses Jahr ihr 10-jähriges Jubiläum!  Das bedeutet 10 Jahre satirischer Aktionsarbeit gegen Nazis und Nationalismen – und das nicht nur auf bundesweiter, sondern seit Jahren auch auf europäischer Ebene. 

Aus diesem Anlass ist ein Buch entstanden:  “Front Deutscher Äpfel – Das Buch zur Bewegung” . Hier finden Sie zum einen die Auseinandersetzung mit vergangenen Aktionen und Ablegern der Bewegung, wie beispielsweise die Entstehungsgeschichte zahlreicher Gaue und der Ungarischen Knoblauchfront. Zum anderen haben wir und andere intelligente Köpfe uns theoretisch mit der Satirebewegung auseinandergesetzt. Von der theaterwissenschaftlichen Perspektive über satirische Interviews hin zu Gesprächsprotokollen über die Subversivität der Apfelfront – hier werden aktivistische Gemüter und Elfenbeinturmhocker gleichermaßen fündig.

Allerdings ist das Buch erst zu 50% finanziert.  Ziel ist es, mithilfe der “Crowdfunding”-Kampagne auf  http://www.startnext.de/apfelfront  alle Druckkosten, die für dieses Hochglanzbuch benötigt werden, vorzufinanzieren. Als Dank winken zahlreiche Prämien, unter anderem selbstverständlich das  Buch  selbst, das auf diesem Wege  vorbestellt werden kann .

Weiteres über das Buchprojekt, unsere Autorinnen und Autoren (u.a. Alain Bieber und Martin Sonneborn!) und den Kaufbefehl unseres geliebten Führers erfahren Sie in der ausführlichen Pressemitteilung weiter unten. Dort finden Sie auch die Kontaktdaten unseres Pressesprechers.

Vielen Dank für Ihr Interesse.
Heil Boskop!

Pressemitteilung
Führerbefehl: Unterstützen Sie das nationalste Buchprojekt aller Zeiten!

Die Front Deutscher Äpfel feiert dieses Jahr ihr 10-jähriges Bestehen. Aus diesem Anlass hat sich die Bewegung entschlossen, ein Buch über sich selbst herauszubringen. Nun fordert Alf Thum, Mitbegründer und Führer der Apfelfront, dazu auf, das Krautfunding-Vorhaben zur Finanzierung des nationalsten Buchprojektes aller Zeiten tatkräftig zu unterstützen:

Der Führerbefehl:  

„Front Deutscher Äpfel – Das Buch zur Bewegung“  ist ein dokumentarisches Handbuch, welches intimste Einblicke in das Leben an der Apfelfront liefert, Praxistipps weitergibt und den Zusammenhang von Politik und subversiver Kunst bespricht. Im Band sind Texte von unterschiedlichen Autorinnen und Autoren versammelt, der Herausgeber und Apfelfrontler der ersten Stunde Max Upravitelev liefert dazu den erzählerischen Rahmen.

Die 10 Jahre Apfelfrontgeschichte werden in dem unterhaltsamen Kompendium durch Interviews, satirische Beiträge und Photographien näher beleuchtet. Hinzu kommen Beiträge, welche die “Nationale Initiative gegen die Überfremdung des deutschen Obstbestandes” theoretisch und praxisbezogen auswerten und historisch einordnen. Mit diesem Buch widmet sich die Apfelfront neben anverwandten künstlerischen Projekten aus den eigenen Reihen auch der sagenumwobenen Geschichte der Ungarischen Knoblauchfront.

Selbstverständlich wird aber auch ausführlich auf die eigene Arbeit zurückgeblickt: Aktive aus der Heimatstadt der Bewegung Leipzig sowie Aktive aus den zahlreichen Gauen der Republik kommen zu Wort. Sie berichten über Aktionen, interne Streitigkeiten und geben Tipps & Tricks, wie man sich eigentlich auf Demonstrationen gegenüber Nazis, Staatsmacht und Medien verhält und sich am besten in Szene setzt.

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Das Buch versammelt Beiträge von und mit:

Ulrich Berger, Alain Bieber, Dieter Daniels, Veronika Darian, Leo Fischer, Sebastian Jabbusch, Marcel Klotz, Veronika Kopf, Armin Langer, Tilman Loos, Robin May, Linnéa Meiners, Sandro Odak, Markus Ohm, Tom Rodig, Henry Rudolph, Martin Sonneborn, Alf Thum, Fernando Wawerek und Gregor Zocher.

Erscheinen wird das Buch im gemeinnützigen Fruehwerk Verlag, der auf Non-Profit-Basis arbeitet. Sämtliche Einnahmen werden zur Deckung der anfallenden Kosten verwendet. Das Buch wird von einem Projektseminar der Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst (HAWK) Hildesheim, Fakultät Gestaltung, unter Leitung von Prof. Dominika Hasse gestaltet.

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Um das Buch zu realisieren, hat der geliebte Führer den Kaufbefehl gegeben. Nicht nur kann der geneigte Leser als Unterstützung das Buch quasi vorbestellen. Auch haben wir ein Füllhorn an praktischen Utensilien und Artefakten der Apfelfront im Prämienkatalog. Vom Demoflyer über hochwertige Siebdruck-Plakate bis hin zur (sonst unverkäuflichen!) Apfelfrontarmbinde finden Sie bei uns alles; sogar die Unterbringung von Logos im Buch und die Freisprechung aller Sünden live durch den Führer zur offiziellen Jubiläumsfeier am 28. November in Leipzig wird angeboten.

Die Kampagne läuft noch 41 Tage – Unterstützen Sie die Apfelfront!

http://www.startnext.de/apfelfront

Front Deutscher Äpfel

Front Deutscher Äpfel – Das Buch zur Bewegung

Die Front Deutscher Äpfel will dieses Jahr ein Buch über sich selbst herausgeben – und das BRIMBORIA Institut hat kräftig mitgewerkelt. Dazu später mehr.

Derzeit befindet sich das “nationalste Buchprojekt aller Zeiten” in der Finanzierungsphase der Crowdfunding-Kampagne und freut sich über tatkräftige Untersützung!

Parallel dazu hat die Gestaltung des Buches bereits begonnen, sich mit der Visualisierung des Inhalts auseinanderzusetzen. Heute wurde von der Apfelfront ein erster Vorgeschmack  auf ein mögliches Titelbild des Buches veröffentlicht:

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Front Deutscher Äpfel – Das Buch zur Bewegung“ ist ein dokumentarisches Handbuch, welches intimste Einblicke in das Leben an der Apfelfront liefert, Praxistipps weitergibt und den Zusammenhang von Politik und subversiver Kunst bespricht. Im Band sind Texte von unterschiedlichen Autorinnen und Autoren versammelt, der Herausgeber Max Upravitelev liefert dazu den erzählerischen Rahmen.

Bei diesem glorreichen Vorhaben unterstützt wurden wir durch spannende Beiträge und gewitzte Unterhaltungen von und mit:

Ulrich Berger, Alain Bieber, Dieter Daniels, Veronika Darian, Leo Fischer, Sebastian Jabbusch, Marcel Klotz, Veronika Kopf, Armin Langer, Tilman Loos, Robin May, Linnéa Meiners,
Sandro Odak, Markus Ohm, Tom Rodig, Henry Rudolph, Martin Sonneborn, Alf Thum, Fernando Wawerek und Gregor Zocher.

Unterstütz’ die Apfelfront! http://www.startnext.de/apfelfront/

sticker

diskurspogo.de is no more – es lebe brimboria.net!

Das BRIMBORIA Institut zieht feierlich zurück in die alte Domainheimat. Ab sofort sind wir wieder unter www.brimboria.net erreichbar.

Da diese Information allein noch keinen Nachrichtenwert darstellt (und es sich bei diesem Beitrag ohnehin um nichts weiteres handelt als einen aufgepolsterten Testartikel um zu sehen, ob die RSS-Feed Umleitung funktioniert), präsentieren wir zur Feier des Tages zwei Fundstücke aus dem Archiv:

1. Ursprünglich für Glasflächen im öffentlichem Raum konzipiert, ist der erste und bisher einzige Sticker des BRIMBORIA Instituts heute sicherlich auch im Bereich der allgegenwärtigen digitalen Flachwaren einsetzbar:

- BRIMBORIA Sticker 450x450px

- BRIMBORIA Sticker 1300x1300px

2. Wir haben die Aufnahme des Gepräches zwischen Martin Sonneborn und Alf Thum während des BRIMBORIA Kongresses 2010 neu hochgeladen und dabei die Ton- und Videoqualität etwas nachgezogen:

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